
So arbeite ich
Die Kombination aus psychologischer Beratung und TCM macht meine Arbeit vielseitig und reich an Lösungswegen. Hier erfährst du etwas über meine Haltung und den Mehrwert meiner Herangehensweise.
Mein Zugang zur TCM
Die lange Tradition der TCM lässt mich in Demut arbeiten. Es ist ein lebenslanger Weg sie zu erlernen, auf den ich mich eingelassen habe. Ich bin wissbegierig, neugierig und begeisterungsfähig. Ich bilde mich ständig weiter. Das sehe ich als die beste Voraussetzung um dieser langen Lehre gerecht zu werden. Meine Ungeduld schlägt mir allerdings ein Schnippchen. Denn jemals das Ziel zu erreichen ist eine Illusion. Die TCM ist so umfangreich, dass das Ziel nur sein kann, sich ewig auf dem Weg zu befinden. Ich möchte so ganzheitlich wie nur möglich arbeiten und die TCM hilft mir dabei, deshalb habe ich mich darauf eingelassen.
Aus ebendiesen Gründen bin ich derzeit auch in Ausbildung zum Tuina Practitioner. Ich möchte mein Wirken damit noch mehr ergänzen. Tuina Anmo ist die Körpertherapie der TCM. Bestandteile sind Schröpfen, Moxen, Gua Sha und Massagetechniken.
Ganzheitliches Arbeiten bedeutet schließlich sich nicht nur die Psyche, nur den Körper, nur die Ernährung oder nur die Außenwelt anzusehen. Es geht darum Zusammenhänge zu sehen und sie auch so zu behandeln. Da mir die Grenzen unsere menschlichen Denkens und Fühlens bewusst sind, kann es aber immer nur so ganzheitlich wie möglich sein.
Mein Zugang zur Psychologie
Uns selbst kennenzulernen und die Fähigkeit zur Selbstreflexion zu entwickeln, sehe ich als einen grundlegenden Baustein zur einem wohlwollenden, friedlichen Miteinander. Auch hier handelt es sich um einen Weg, dessen Ziel nie erreicht werden kann. Aber es ist ein wunderbarer Weg, der Leichtigkeit und Frieden bringt. Eigene Muster zu erkennen, versteckte Ängste zuzulassen und zu überwinden, Schattenseiten zu sehen, all das ist zum einen Selbstfürsorge, zum Anderen unglaublich bedeutend für die Welt. Denn nur mit innerem Frieden, agieren wir auch so im Außen und tragen damit zu einem guten Umgang miteinander bei.
Die Gestaltung des eigenen Lebens ist der zweite wichtige Grund sich mit der eigenen Psyche zu beschäftigen. Ohne diese Möglichkeit sind wir Spielbälle unserer Gefühle und Reaktionen. Selbstbestimmt zu leben bedeutet nicht nur zu entscheiden ob ich ein Haus, Kinder oder heiraten möchte, sondern auch zu wissen warum ich das möchte und damit den eigenen Lebensweg frei von Konventionen zu gestalten. Darüber hinaus müssen wir nur allzu oft mit Umständen umgehen, die uns nicht passen. Auch das fällt uns deutlich leichter, wenn wir uns selbst gut kennen und ab und zu zur Selbstreflexion angehalten werden.
Mein Anliegen ist es, bei all diesen Prozessen zu unterstützen und stärkend zu begleiten.
Mein Zugang zur Ernährung
Ich arbeite nicht dogmatisch nach einem Konzept, die TCM steht jedoch immer im Zentrum der Ernährungsberatung. Was bedeutet das? In diesem Dschungel aus Ernährungsratschlägen und Philosophien, finde ich mit der TCM Ernährung einen gemeinsamen Nenner und bringe Klarheit in die Verwirrung, die bei vielen Menschen schon entstanden ist. Besonders durch das individuelle Arbeiten ohne pauschale allgemeingültige Ratschläge, findest du mit mir deine passende Ernährung.
Wichtig ist mir, dass sie auch gut umsetzt bar ist für dich. Daher geht es auch um den Blick auf dein Leben und deine Gewohnheiten. Nur so kann eine dauerhafte Umstellung gelingen.
Und darum ist diese Kombination so wertvoll
Hier ein paar Beispiele aus meiner Praxis
Die Angst, die in die Nieren sitzt
Viele Menschen kommen in meine Praxis mit Ängsten, die sie belasten. Natürlich lohnt sich immer der Blick darauf, woher sie kommen und welche Funktion sie haben. Oft können sie damit schon aufgelöst werden. Auch Hypnose ist ein geniales Mittel um Ängste aufzulösen. Was aber, wenn in den Nieren ein Yangmangel sitzt? Die TCM ordnet Ängste den Nieren zu. Ist dort zu wenig Wärme, neigen wir zu Ängstlichkeit. Vor allem Frauen neigen zu diesem Phänomen, aber auch einige Männer. Liegt hinter der Angst ein Nieren Yangmangel, können wir die Ängste endlos ergründen und besprechen, sie werden sich hartnäckig halten. Ein Wechsel der Herangehensweise ist hier also der Gamechanger.
Die Laus auf der Leber und am Magen
Der Stress der, auf den Magen schlägt, ist vielen bekannt. Manche merken die Verstimmung auch bei der Verdauung. Es ist nicht überraschend, dass sich dieses Phänomen nicht ausschließlich mit der Behandlung des Magens lösen lässt. Es ist unumgänglich den Stress zu reduzieren. Das ist in der Regel nicht so einfach gemacht. Dabei ist psychologische Beratung sehr hilfreich. In der TCM ist diese Disharmonie unter dem Begriff "Leber attackiert den Magen" bekannt. Dabei ist der Qi Fluss in der Leber stagniert, es bildet sich eine Art Druck, der auf den Magen überschläft. Auch aus Sicht der TCM geht es hier nicht nur um den Magen, sondern darum wieder in den "Fluss" zu kommen. Mit passenden Kräutern, sanfter Bewegung und manchmal auch Veränderungen im Leben können wir diesem Problem am Besten begegnen.
Der Geist, der nicht ruhen kann
Unruhe und schlechter Schlaf begegnen mir häufig in der Praxis. Die Verzweiflung darüber, dass keine Entspannungsübung der Welt Abhilfe schafft ebenso. Was steht dahinter? Aus psychologischer Sicht gibt es verschiedenen Hintergründe, warum wir schwer zur Ruhe kommen. Nicht selten gibt es einen systemischen Zusammenhang, manchmal ein traumatisches Ereignis oft auch die eigenen Ansprüche, die uns zu schaffen machen. In der TCM gibt es auch mehrere Disharmonien, die die Ursache sein können. Eine davon ist der Blutmangel. Hier ist nicht der Blutmangel im westlichen Sinn gemeint. Das Blut beherbergt den Geist, ist zu wenig Blut da, kann der Geist nicht ruhen. Die einfache Antwort? Mit Ernährung und Kräutern das Blut aufbauen, so kommt schnell Ruhe in Geist und Körper. Auch wenn es eine psychische Ursache gibt, lohnt sich ein Blick auf Zunge und Puls um jede mögliche Unterstützung im Prozess zu bieten.
Die unendliche Müdigkeit
Müdigkeit und Erschöpfung treten ebenso oft auf. Was steht dahinter? Stress, eigene Ansprüche, schlechte Ernährung, mangelndes Selbstfürsorge oder auch hier systemische Verknüpfungen. Natürlich gibt es eine Menge mehr was sich hier bei näherer Betrachtung auftun kann. Vieles davon zehrt das Qi, also die Lebensenergie auf. In weiterer Folge kann es auf die Substanz gehen, also das Yin angreifen. Auch hier lohnt es sich mit der TCM zu arbeiten. Wertvolle Kräuter, stärkende Lebensmittel und gezielte Körperarbeit bauen die Energie wieder auf. Der Energiezehrer darf dabei natürlich nicht übersehen werden, das Problem sollten wir also parallel an der Wurzel packen. Nur so kann der endlose Kreis der Erschöpfung und Auszehrung durchbrochen werden.

Sei du selbst die Veränderung, die du dir von der Welt wünschst.
Mahatma Gandhi
