Der Neujahrsvorsatz - darum ist einer genug
- Barbara Werteker

- 29. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 30. Dez. 2025
Viele von uns nehmen sich jedes Jahr über den Jahreswechsel etwas Neues vor. Dabei geht es meistens um lästige Gewohnheiten, die wir ändern wollen. Und sehr oft sind es mehrere davon, als gäbe es nur ein Mal im Jahr die Möglichkeit etwas zu verändern.

Klar, wir wollen den Schwung nutzen, den allgemeinen Neubeginn den viele zelebrieren. Und doch möchte ich davor warnen sich zum Neujahr zu viel vorzunehmen. Warum?
Der erste und wichtigste Grund ist die Macht der Gewohnheit. Wir sprechen oft darüber, sind uns aber der Bedeutung nicht richtig bewusst. Die Gewohnheit ist mächtig, richtig mächtig! Kümmern wir uns also darum eine Gewohnheit so zu verändern wie wir es gerne hätten, kostest es Kraft und Zeit. Es braucht manchmal sogar Strategien und professionelle Begleitung um einfache Alltagsabläufe zu ändern oder lästige Denkmuster zu bearbeiten. Nehmen wir uns nun mehr als eine Gewohnheit vor, sind wir schnell überfordert, werfen das Handtuch und sind spätestens Ende Jänner frustriert und sauer auf uns selbst. Mit dem Fokus auf nur einen Neujahrsvorsatz, stehen da die Chancen deutlich besser. Ich rate dir dazu auch noch ein paar Worte aufzuschreiben und dir auch Gedanken zur Umsetzung zu machen. Wann und wie möchtest du welche Schritte machen? Was ist überhaupt notwendig um dein Ziel zu erreichen? Oft stehen viele Unklarheiten dahinter, wenn du bei einer Sache nicht weiterkommst.
Der zweite Grund ist, dass wir doch nicht alles auf einmal machen müssen. Unser Leben, ja selbst nur ein Jahr unseres Lebens bietet so viele Möglichkeiten einen Neubeginn zu starten. Der Geburtstag, die 4 Dojozeiten (siehe dazu die Infos zur Dojo Kur), das chinesische Neujahr, der Neumond, der Frühling als Zeit des Frischen und Neuen, der Herbst als Zeit des Loslassens, jedes neue Monat (siehe dazu der Artikel zu den Rauhnächten) und jeder andere Zeitpunkt, den du für richtig hältst!
Der dritte Grund ist die Wertschätzung der Veränderung. Etwas im Leben zu verändern ist keine Banalität. Oft scheinen uns kleine Gewohnheiten bedeutungslos, aber wären sie das, würden wir sie ja nicht verändern wollen. Schau also hin und nimm dir die Zeit zum Innehalten, Reflektieren und Spüren. Was sind deine Bedürfnisse? Was willst du im Leben und warum möchtest du diese eine Sache verändern? Und vergiss dabei nicht dich selbst zu schätzen und dir die Zeit zu geben, die du brauchst.
Darum: Weniger ist mehr. Wenn du mehr als ein Vorhaben in die Tat umsetzen möchtest, so werden sich noch viele Gelegenheiten bieten. Neue Chancen gibt es nicht nur am ersten Jänner!





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