Rauhnächte - so helfen sie dir deine Ziele zu erreichen
- Barbara Werteker

- 10. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Alle, die sich schon einmal mit den Rauhnächten befasst haben kennen das kleine Ritual, mit den 13 Wünschen. Für alles, die es nicht kennen, hier eine kleine Einführung:
Die Rauhnächte sind die 12 Nächte zwischen Weihnachten und 6. Jänner. Viele Menschen nutzen diese Zeit zum Innehalten. Auch in der TCM fällt sie fast in die Zeit des tiefsten Yin, was dem kürzesten Tag am 21. Dezember entspricht. Im Winter, wenn die Tage kurz sind, haben wir mehr Dunkelheit und Kälte um uns, beides sind Entsprechungen des Yin. Die Pflege unseres Yin verlangt, dass wir regelmäßig den Rückzug aus dieser hektischen Welt antreten, auf uns selbst schauen und Ruhe genießen. Und wann geht das besser, als in der Dunkelheit und Kälte, wo wir es uns richtig gemütlich machen können. Jede Rauhnacht ist einem Monat im nächsten Jahr zugeordnet, also die erste Nacht dem Jänner, die zweite dem Februar,... Es bietet sich also an, in dieser Zeit auch über das nächste Jahr nachzudenken und eventuell Ziele und Wünsche zu formulieren.
Ein Ritual hat sich hier besonders etabliert: Du schreibst 13 Wünsche für dein nächstes Jahr auf 13 Zetteln. In jeder Rauhnacht ziehst du einen Zettel und verbrennst ihn. Die 12 gezogenen Wünsche wird dir das Universum erfüllen, um den 13., der dir übrig bleibt musst du dich selbst kümmern. Das ist der Kern dieser Idee, darüber hinaus gibt es viele Varianten der Durchführung.
Ich habe das Prozedere etwas abgewandelt, weil ich ungern etwas tatenlos dem Universum überlasse. Und diese Vorgehensweise hat großen Erfolg gezeigt! Jeder Wunsch, den ich ziehe, schreibe ich mir am Beginn des dazugehörigen Monats in meinen Kalender. Am besten so, dass er nicht zu übersehen ist. Du kannst für dich einen geeigneten Platz finden um den Wunsch sichtbar für dich zu machen.
Ich denke, dass mir das Universum in diesem Monat besonders zur Seite steht, um genau diesen Wunsch zu erfüllen. Weil ich ihn aber nicht übersehen kann in meinem Kalender, habe auch ich einen ganz starken Fokus darauf. Ich werde also bewusst oder unbewusst etwas zur Erfüllung dieses Wunsches tun. Ich werde selektiv wahrnehmen, was mir dabei hilft, meinem für dieses Monat formulierten Ziel näher zu kommen. Ich werde Gelegenheiten ergreifen, die ich sonst vielleicht nicht sehen würde. Und siehe da, die Wünsche erfüllen sich. Und der 13. Wunsch? Den hebe ich einfach für nächstes Jahr auf. In diesem Jahr waren alle gezogenen Wünsche Wegbereiter für jenen, der übrig geblieben ist.
Und damit ist auch er schon ein Bisschen in Erfüllung gegangen.





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